Das „e“ fügten Marvin und sein Bruder nachträglich ihrem Nachnamen hinzu – einerseits um Sam Cooke zu imitieren, der dasselbe getan hatte, andererseits um sich von ihrem Vater abzugrenzen und auch um Doppeldeutigkeiten im Zusammenhang mit ihrem Namen („gay“ steht im Englischen auch für „schwul“) zu vermeiden.
Nach einem Konzert in Detroit, Michigan, wurde Gaye von Berry Gordy Jr. von Motown Records für eine Solokarriere unter Vertrag genommen. Marvin Gaye heiratete 1961 dessen Schwester, Anna Gordy.
Bis 1965 brachte er 39 Top-40-Songs für Motown heraus, viele davon Duette mit Mary Wells, Kim Weston und Tammi Terrell. Zusammen hatten Terrell und Gaye viele große Hits, wie Ain’t No Mountain High Enough (1967), Your Precious Love (1967), Ain’t Nothing Like the Real Thing (1968) und You’re All I Need to Get By (1968). Dazwischen hatte Gaye seinen bis dato größten Hit I Heard It Through the Grapevine. Der Zusammenarbeit mit Terrell war nur kurze Dauer beschieden. Nachdem sie bereits seit 1965 oder 1966 unter immer wiederkehrenden Kopfschmerzen litt, die im Laufe der Zeit zunahmen, kollabierte Terrell am 14. Oktober 1967 in Hampden-Sydney, Virginia bei einem gemeinsamen Auftritt im Rahmen einer Tournee. Nachdem sich bei ihr kurz darauf zusätzlich Lähmungserscheinungen zeigten, brach Terrell die Tournee ab, um sich im Krankenhaus von Philadelphia untersuchen zu lassen. Dort wurde erst bei ihrem zweiten Aufenthalt im Januar erkannt, dass sie an einem Hirntumor erkrankt war. Währenddessen führte Gaye die Tournee mit anderen Gesangspartnerinnen zu Ende. Nach insgesamt sieben Operationen zur Beseitigung des Tumors und der Folgeschäden starb Terrell am 16. März 1970. Zwischenzeitlich nahm sie, soweit es ihr Gesundheitszustand zuließ, weiter im Studio auf, auch zusammen mit Gaye. Teilweise wurden damals aber auch Soloaufnahmen Terrells aus der Zeit vor dem Bekanntwerden ihrer Krankheit durch Gaye besungen und durch Overdubbing zu Duetten gemacht. Ob Terrell die letzten vier Songs des letzten gemeinsamen Albums Easy selbst sang, oder ob es Valerie Simpson war, dazu gibt es unterschiedliche Aussagen. Marvin Gaye hielt bei der Beerdigung Tammi Terrells eine bewegende Rede und fiel danach in Depressionen.
1971 wirft Marvin, der inzwischen eine weit größere Herrschaft über seine Produktionen errungen hat, ein Album auf den Markt, das als das erste Konzeptalbum Motowns gilt. Gaye befasst sich auf "What's going on" mit dem Krieg in Vietnam, Umweltverschmutzung, Rassismus und Armut. Die Platte wird sein Meistverkauftes – es trifft den Geist der Zeit genau. Um so erstaunlicher ist der Wechsel zum 1973 erscheinenden "Let's Get It On". Er verblüfft sein Publikum durch einen schockig-schnellen Wechsel vom sozialkritischen Protestredner zum - von schlichtweg purem Sex singenden – Mr. Loverman.
Im krassen Gegensatz zu seinem Erfolg steht Marvins Seelenleben. Tammy Terrell kollabiert auf der Bühne in seinen Armen und stirbt mit 24 an einem Hirntumor – für Marvin ein schwer zu verkraftender Schlag. Außerdem zieht sich nach wie vor ein zermürbender Kampf gegen sein Gewissen und seinen Vater durch sein Leben. Zwischen Marvins oft tabulosen Texten und der auferlegten Frömmigkeit seiner Eltern herrschen drastische Diskrepanzen. Marvin ist schwer kokainabhängig und tritt kaum noch öffentlich auf. Auch seine beiden Ehen scheiterten.
Aufgrund einer Veröffentlichung Motowns, die ohne Marvins Einverständnis erfolgt, wechselt er wütend zu Columbia, wo ihm mit "Sexual Healing" noch einmal ein furioses Comeback gelingt.
Doch sein Zustand verbessert sich nicht mehr, er leidet an schweren Depressionen, spielt mit Selbstmordgedanken und bekommt seine Sucht nicht mehr in den Griff. Das Ende ist traurig. Marvin Gaye, der vielleicht genialste, einflussreichste und sahneschnittigste Soulsänger seiner Zeit, stirbt im Alter von 45 Jahren. In einem eskalierenden Streit wird er von seinem Vater, angeblich aus Notwehr, erschossen.
Tragische Tode lenken manchmal von dem grandiosen Lebenswerk eines Künstlers ab, doch sicherlich nicht bei Marvin Gaye - dafür sorgt allem voran seine engelsgleiche und gleichzeitig unmöglich laszive Stimme. Und es ist leider kaum verwunderlich, dass die phantastischen, innovativen Studio-Tüfteleien des Perfektionisten Gaye übersehen werden.
Ed Townsend, der Komponist einer der wohl berühmtesten Hymnen ("Let's Get It On"), hat doch irgendwie recht, wenn er von Marvin sagt: "Marvin could sing a Lord's Prayer – and it would have sexual overtones."
CD: Marvin Gaye 50 (The Complete Collection)
Video: Marvin Gaye & Tammi Terrell ~ Ain't No Mountain High Enough
Dieser Oktober!
Schon wieder hat ein "Held" Geburtstag.
Bald kommt ja Vilaflor wieder auf die Inseln und der wird sich sicherlich erinnern, welches Musikvideo im ersten Post dieses Blogs verwendet wurde.
Weisst Du noch Vilaflor?
Dieses hier:
Jan Vetter hat heute Geburtstag. Wer ist das denn, werden einige sicher jetzt fragen.
Das ist der, welcher das für mich beste deutsche Liebesleidlied aller Zeiten mitgeschrieben hat. "Phänomenal Egal" heisst es und unten gibt´s mehr dazu.
Herzlichen Glückwunsch FARIN URLAUB!
Allein der Name macht mich schon schwach. Der Rest auch!
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Artist: Farin Urlaub
Farin Urlaub (* 27. Oktober1963 in Berlin, bürgerlich Jan Ulrich Max Vetter) ist ein deutscherRockmusiker, Sänger und Gitarrist. Bekannt wurde Urlaub als Gründungsmitglied der Rockband „Die Ärzte“, außerdem ist er seit 2001 als Solokünstler aktiv und Kopf des „Farin Urlaub Racing Teams“. 1981 lernte Urlaub im „Ballhaus Spandau“ Dirk Felsenheimer (später Bela B.) kennen und stieg in dessen Band Soilent Grün ein, da dem vorherigen Gitarristen der Band die Gitarre gestohlen worden war.
Nachdem sich Soilent Grün 1982 auflösten, gründete er mit Bela B. und Sahnie „Die Ärzte“. Als es im Zuge des ersten Plattenvertrages darum ging, sich einen Künstlernamen auszudenken, entschied er sich für sein Lieblingshobby, das Verreisen: Die Floskel „Fahr in Urlaub“ zog er schlicht zu Farin Urlaub zusammen. 1988, auf dem Höhepunkt der damaligen Bandgeschichte der Ärzte, schlug er die Trennung der Band vor, die noch im selben Jahr tatsächlich vollzogen wurde. Seit 1993 spielt er wieder bei den Ärzten, die sich inzwischen auf seinen Anstoß hin wiedergegründet hatten.
Da er der Jugendzeitschrift Bravo beim ersten Interview nicht traute, behauptete er, er hieße bürgerlich mit Nachnamen „Vetter-Marciniak“, um zu sehen, wer ihn wirklich kannte und wer nur vorgab, ihn zu kennen. Wenn er Fanpost bekam, warf er eine Zeit lang diejenigen Briefe ungelesen weg, auf denen „Vetter-Marciniak“ stand. 1998 beschlossen die Ärzte, nicht mehr mit der Bravo zusammenzuarbeiten, da diese immer häufiger Geschichten aus dem Privatleben der Band verlangt hatte. Die Zeitschrift startete daraufhin eine Verleumdungskampagne gegen Farin. So behauptete sie, er habe das Auto eines Bravo-Paparazzos gerammt, Fans verprügelt und handele generell nach dem Motto, „den Gegner kampfunfähig zu machen“. Urlaub reagierte während dieser Zeit auf der Ärzte-Homepage mit Gegendarstellungen. Obwohl daraufhin die zuständigen Redakteure der Bravo entlassen wurden, arbeiten Die Ärzte auch heute nicht mehr mit der Bravo zusammen.
2001 startete er eine Solokarriere, aus der bisher die Studioalben Endlich Urlaub! (2001), Am Ende der Sonne (2005), sowie Die Wahrheit übers Lügen (2008) hervorgingen. Außerdem wurde 2006 das Livealbum of Death, das während der „Sonnenblumen Of Death“-Tour 2005 aufgenommen worden war, veröffentlicht.
Während Urlaub Endlich Urlaub! und Am Ende der Sonne größtenteils allein produzierte, holte er sich für die Aufnahmen des dritten Soloalbums Die Wahrheit übers Lügen sein bis dahin ausschließlich live auftretendes „Farin Urlaub Racing Team“ ins Studio
Urlaub ist bekennender Antialkoholiker, Nichtraucher und seit 1987 Pescetarier.
Privat unterstützt Urlaub Organisationen wie Greenpeace, Attac, amnesty international und Menschen gegen Minen durch Geldspenden.
Am 1. Oktober 2007 erschien Urlaubs erstes Buch „Unterwegs 1 – Indien und Bhutan“, das ein Bildband seiner Indien- und Bhutanreise 2005/2006 ist. Die erste Auflage war auf 3500 handsignierte und nummerierte Exemplare limitiert und war bereits innerhalb eines halben Jahres trotz des hohen Preises gänzlich vergriffen. Sein Honorar an diesem Buch spendet er komplett der Organisation Ärzte ohne Grenzen.
Der Oktober ist ein Heldenmonat! John Lennon, Tom Petty, Vilaflor und auch einer der Soundarchitekten des Memphis Souls. STAX RECORDS hieß ein bekanntes Label. Bereits Anfang 1960 wurden labeleigene Tonstudios in dem umgebauten Kino des Capitol Theater auf der 926 East McLemore Street mit einem weiteren Hypothekenkredit von US-Dollar 4.000 errichtet. Hierin war noch Platz für einen Plattenladen, der vom Musikmagazin Billboard als Berichtsladen für die wöchentlichen Plattenumsätze zwecks Zusammenstellung der Rhythm & Blues-Hitparade ausgewählt wurde. Das heutige Geburtstagskind war dort Produzent und Komponist.
Herzlichen Glückwunsch Steve Cropper.
Artist: Steve Cropper
Steve „The Colonel“ Cropper (* 21. Oktober1941 in Dora, Missouri) ist ein US-amerikanischerGitarrist, Produzent und Songwriter. Als er zehn Jahre alt war zogen seine Eltern mit ihm nach Memphis, Tennessee, wo er das erste Mal in Kontakt zur dort blühenden Soulmusik und dem Rhythm and Blues trat und zusammen mit seinem Schulfreund und späterem Mitmusiker Donald „Duck“ DunnGitarre spielen lernte. Ende der 1950er Jahre wurde er Gitarrist bei den Mar-Keys und fand mit ihnen seinen Weg in die Staxstudios, in denen seine Karriere begann. Seine Tätigkeiten führten bald über das Gitarrespielen hinaus und er wurde Produzent bei Stax.
Cropper landete seinen ersten Charterfolg zusammen mit Booker T. & the M.G.'s im Jahre 1962 mit dem heute noch bekannten Green Onions. Da die MGs auch die Hausband bei Stax waren, spielte Cropper die Gitarre nahezu für alle Künstler bei Stax ein, unter ihnen Otis Redding, Carla Thomas, Rufus Thomas, Sam and Dave, Wilson Pickett und Eddie Floyd. Er schrieb zahlreiche Titel für diese Künstler, wie etwa Otis Reddings Sittin' On the Dock Of The Bay oder Wilson Picketts In The Midnighthour. 1971 verließ er Stax-Records, nach dem sich das Management grundlegend verändert hatte und Cropper sich nicht mehr wohlfühlte. Die MGs lösten sich auf und sollten aufgrund der tragischen Ermordung des Schlagzeugers Al Jackson Jr. 1975 in dieser Form nicht wieder zusammenkommen. Cropper produzierte nun Alben von Jeff Beck, Tower Of Power, John Prine, und Jose Feliciano und spielte auf Soloalben von John Lennon und Ringo Starr seine Gitarre ein. 1975 zog er nach Los Angeles.
In den 1970er Jahren wurde er zusammen mit Donald „Duck“ Dunn Mitglied der Blues Brothers Band von John Belushi und Dan Aykroyd. In den 1990er Jahren startete er mit Booker T. Jones und Donald Dunn eine Tournee als Begleitmusiker von Neil Young. Im Jahre 1996 wurde Steve Cropper vom britischen Musikmagazin Mojo zum zweitbesten Gitarristen aller Zeiten (nach Jimi Hendrix) gewählt. Heute lebt Cropper in Nashville und managt die Insomnia Studios.
Booker T & The MG´s (MG steht für Memphis Group) formierte sich 1962 aus Teilen der The Mar-Keys und umfasste in der Urbesetzung Booker T. Jones, Jr. (Orgel, * 12. November1944), Steve „The Colonel“ Cropper (Gitarre, * 21. Oktober1941), Lewis „Lewie“ Steinberg (Bass, * ?) und Al Jackson, Jr. (Schlagzeug,* 27. November1935, † 1. Oktober1975). Ab 1964 ersetzte Donald „Duck“ Dunn (* 24. November1941) Lewis Steinberg am Bass. Die Tatsache, dass die Band aus zwei Afroamerikanern (Jones und Jackson) und zwei Weißen (Cropper und Dunn bzw. Steinberg) bestand, war nicht nur für die Soul-Community jener Jahre, sondern generell im Amerika der 1960er Jahre äußerst ungewöhnlich. STAX kannte keine Rassengrenzen!
Das Rock-Lexikon von Graves und Schmidt-Joos beschreibt ihren Stil als „sogenannten Memphis-Sound mit vom Bassspieler vorgegebenen klaren Rhythmusakzenten, sparsamen, fast abrupten Orgelriffs, stakkatoschnellen Gitarrenkürzeln und knappen Basstrommelschlägen“.
Ihr erster eigener Chart-Erfolg auf dem Stax-Label war Green Onions (1962), das sich bis 1967 mehr als eine Million mal verkaufte; ebenfalls hoch in den Billboard-Charts standen u.a. Boot-Leg, Time Is Tight, Soul Limbo und der Soundtrack Up Tight. 1967 kürte Billboard sie zur Gruppe des Jahres.
Die band löste sich 1971 auf. In den 90er Jahren gibt es ein Comeback. Booker T. & The MG's schaffen mit der Platte "That's The Way It Should Be" (1994) ein beachtliches Werk. Die Single "Cruisin" bringt den Mannen 1995 einen Grammy für die beste Instrumentalaufnahme des Jahres ein.
1991 kam die Band schon einmal zusammen, um als Backingband das legendäre Tribut-Konzert für Bob Dylan im Madison Square Garden zu bestreiten. In der Folge wurden sie nicht müde, sich bis ins Jahr 2009 für weltweite Nostalgie-Auftritte immer wieder zu vereinigen.
"Breakdown", "Free Fallin'", "Into The Great White Open", "Mary Jane's Last Dance"?
Schon mal gehört? Ganz sicher im Radio.
Er ist der Größte!
Kein Musiker hat mich derart überzeugt wie er.
Rockmusik der Extraklasse und dies seit über 30 Jahren.
Herzlichen Glückwunsch Tom Petty!
******************************************* Artist: Tom Petty
Geboren im Oktober 1950 im beschaulichen Gainesville in Florida, beschließt Thomas Earl Petty im Alter von 17 Jahren, die Schule zu schmeißen und sich einer professionellen Musikerkarriere zu widmen. Thomas Earl Petty (* 20. Oktober1950 in Gainesville, Florida) gehört zur "Creme de la Creme" US-amerikanischer Musiker.
1975 bekommt er ein Demo seiner ehemaligen Mudcrutch-Kollegen Mike Campbell (Gitarre) und Benmont Tench (Orgel) in die Finger. Die haben mit Basser Ron Blair und Schlagzeuger Stan Lynch (die ebenfalls aus Gainsville stammen) eine neue Band gegründet, die sich Petty kurzerhand unter den Nagel reißt. Tom Petty & The Heartbreakers sind geboren.
1976 erschien das Album Tom Petty & The Heartbreakers. Aufgenommen wurden die Stücke in den Shelter Studios in Los Angeles. Denny Cordell produzierte das Album, das mit Liedern wie Breakdown und American Girl vor allem in Europa ein Achtungserfolg wurde.
In Großbritannien sind Petty & Co. zunächst noch als Opener für Nils Lofgren unterwegs, doch schon nach wenigen Wochen halten sie die Headlinerposition inne.
Mit ihrem deutlichen Byrds- und Rolling Stones-Einfluss sowie Pettys Vorliebe für Bob Dylan treffen sie genau den Nerv der Zeit. Endlich chartet auch die Single "Breakdown" in den Staaten, mit ihrem zweiten Album "You're Gonna Get It" gelingt ihnen 1978 mit Platz 40 in den Billboard Charts ein erster Achtungserfolg.
Als Shelter Records vom Major Label MCA aufgekauft wird, steht Pettys Karriere kurz vor dem Aus. Er zeigt sich mit den ihm angebotenen Verträgen alles andere als zufrieden und will sich nicht wie ein Produkt verkaufen lassen.
Letztlich kommt es nach diversen Prozessen doch noch zu einer Einigung. Mit "Damn The Torpedoes" gelingt 1979 der endgültige Durchbruch. Das Album streicht bald nicht nur Gold, sondern auch Platin ein.
Der Ärger mit dem Label setzt sich fort, denn das will "Hard Promises" 1981 zum sogenannten 'superstar pricing' verkaufen, der einen Dollar über dem normalen Listenpreis liegt. Petty will davon nichts wissen, bringt das Ganze an die Öffentlichkeit und organisiert sogar Fanproteste. MCA muss schließlich einlenken und verkauft die Scheibe zum normalen Preis. Auch hier ist in kürzester Zeit Platin drin.
Im selben Jahr singt Petty "Stop Draggin' My Heart Around" im Duett mit Stevie Nicks von Fleetwood Mac. Nach "Long After Dark" (1982) gönnt sich die Truppe eine mehrjährige Pause. Sie holen sich mit Howie Epstein einen neuen Bassisten an Bord und überlassen den Mix für ihr folgendes Album "Southern Accents" Dave Stewart (Eurythmics).
Petty ist mit der Studioarbeit aber so unzufrieden, dass er aus lauter Wut gegen die Studiowand schlägt und sich die Hand bricht. Als die Scheibe 1985 erscheint, ist die Verletzung wieder ausgeheilt. Zur Single "Don't Come Around Here No More" entsteht ein psychedelisches Video im Stile von "Alice Im Wunderland".
Im selben Jahr erscheint die Live-Platte "Pack Up The Plantation: Live!". Nach einer Tour engagiert Bob Dylan Tom Petty & The Heartbreakers als Begleitband für seine 'True Confessions'-Tour, die ihn mit Grateful Dead durch Australien, Japan, die USA und Europa führt. Damit ist die Combo 1986 und 1987 weitgehend beschäftigt, nimmt zwischendrin aber "Let Me Up (I've Had Enough)" auf. Darauf steuert Dylan ein paar Vocals für "Jammin' Me" bei.
1987 ging Petty mit Bob Dylan auf Welttournee und spielte im September 1987 mit Dylan und Roger McGuinn (The Byrds) vor etwa 100.000 Fans in Ostberlin.
1989 veröffentlichte Petty sein erstes Soloalbum, Full Moon Fever, produziert von Jeff Lynne (sein Partner bei den Traveling Wilburys mit Bob Dylan, George Harrison und Roy Orbison) und Mike Campbell. Hits dieses Albums waren I Won’t Back Down, Free Fallin’ und Runnin’ Down a Dream. Außerdem ist eine Coverversion des Byrds-Stücks Feel a Whole Lot Better auf dem Album enthalten, das Pettys kommerzieller Durchbruch werden sollte. Es erreichte den dritten Platz der US-amerikanischen Album-Charts und wurde dreimal mit der Platin-Schallplatte ausgezeichnet.
Petty wurde 1989 für seine Arbeit mit den Traveling Wilburys mit einem Grammy Award ausgezeichnet.
Die Traveling Wilburys sind zunächst nur ein reines Spaß-Projekt, doch da der Erfolg umwerfend ausfällt, nehmen sie 1988 "Traveling Wilburys Vol. 1" auf. Aufgrund des plötzlichen Todes von Roy Orbison gehen die Traveling Wilburys bald wieder in die ewigen Jagdgründe ein. Dennoch erscheint 1990 ein zweites Album mit dem verwirrenden Namen "Traveling Wilburys Vol. 3". Was aus dem zweiten Teil geworden ist, weiß kein Mensch.
Das 1991 erscheinende "Into The Great Wide Open" kommt wieder offiziell unter dem Namen Tom Petty & The Heartbreakers auf den Markt. Der Titeltrack wird eine absolute Hitsingle, im Video spielen Stars wie Johnny Depp, Faye Dunaway und Matt LeBlanc (Friends) mit.
1994 erschien Pettys zweites Soloalbum, Wildflowers, für das er einen weiteren Grammy Award erhielt. Unter den Hits dieses Albums, zu dessen Gastmusikern auch Ex-Beatle Ringo Starr zählte, waren You Don’t Know How It Feels, You Wreck Me und It’s Good to Be King. Am 29. November 2002, genau ein Jahr nach dem Tod George Harrisons, nahm Petty in der Londoner Royal Albert Hall am Gedenkkonzert für den ehemaligen Weggefährten teil. Im Juli 2006 erschien das Album Highway Companion, erneut produziert von Jeff Lynne.
Petty ist mit der amerikanischen Sängerin Stevie Nicks befreundet, die ihn bei vielen seiner Konzerte begleitet. Ebenfalls erwähnt werden muss die Freundschaft zu Johnny Cash, dessen Begleitband der letzten Alben der American-Recordings-Reihe sich seit 1996 maßgeblich aus Mitgliedern der Heartbreakers zusammensetzte. Nicht zuletzt veröffentlichte Cash dort auch eigene Versionen von Pettys Southern Accents und I Won’t Back Down.
Als Ehrung für ihre Musik erhalten Tom Petty & The Heartbreakers 1999 einen Stern auf dem Walk Of Fame in Hollywood.
2002 erscheint das Album "The Last DJ", in dem Petty mit dem Musicbiz abrechnet.
Nach drei ruhigeren Jahren (und einer weiteren DVD, "Soundstage", 2005) bringt sich Petty 2006 wieder ins Gespräch. Zunächst bemerkt die Presse auffällige Ähnlichkeiten zwischen der neuen Red Hot Chili Peppers-Single "Dani California" und "Mary Jane's Last Dance". Petty lehnt es aber ab, die Peppers vor den Kadi zu ziehen. Es gebe schon so zu viele unsinnige Klagen in den USA, da müsse man sich nicht auch noch um Popmusik streiten, lautet die sympathische Begründung.
Während sie die Anthologien langsam stapeln, macht Tom weiterhin Musik und nimmt 2010 zusammen mit seinen Heartbreakers das nächste Album "Mojo" auf. Darauf dominieren die eher ruhigeren, oft bluesigen, leider auch belanglosen Töne.
Es werden immer weniger. Meine Helden sterben aus.
Gestern geschah es! Salomon Burke starb am 10. Oktober 2010 mit 70 Jahren wahrscheinlich durch einen Herzinfarkt in einem Flugzeug, kurz nach der Landung der Maschine aus Los Angeles auf dem Flughafen von Amsterdam. Er hinterlässt 21 Kinder und 94 Enkelkinder (Stand 2009).
Wir sehen und im Rock ´n ´ Soul Himmel wieder!
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Artist: Solomon Burke
Solomon Burke (* 21. März1940 in Philadelphia, Pennsylvania; † 10. Oktober2010 in Haarlemmermeer, Niederlande) war ein US-amerikanischerSoul- und Rhythm-and-Blues-Sänger, der in den 1960er Jahren den Höhepunkt seiner Popularität erlebte und auch als Komponist von Weltklassikern gilt (z. B. „Everybody Needs Somebody to Love“). 1954 bekam Burke von seiner Großmutter zu Weihnachten eine Gitarre geschenkt. Als Folge dessen meldete er sich 1955 mit seiner Band, den Cavaliers, bei einer Talentshow an. Dort wurde die Frau eines berühmten Radio-DJs auf Burke aufmerksam und verschaffte ihm im Dezember 1955 einen Plattenvertrag bei Apollo Records in New York City, wo er sowohl geistliche als auch weltliche Musik aufnahm. 1960 erhielt er einen Vertrag bei Atlantic Records. Mit dem Country-Hit Just Out of Reach kam er im September 1961 erstmals in die US-Charts. Zwischen dem Aufnahmedatum 6. Dezember 1961 und der Aufnahmesession am 28. August 1964 war Bert Berns als Produzent für Burke zuständig. In diesem Zeitraum erschienen bei Atlantic Records insgesamt 13 Singles, darunter If You Need Me, das bis auf Platz 2 der Rhythm & Blues-Charts vordrang oder das temporeiche Everybody Needs Somebody to Love. Ironischerweise wurde die nächste Single ohne den Produzenten Berns, nämlich das im Februar 1965 veröffentlichte Got to Get You off My Mind, mit einer #1 in den R&B-Charts Burkes größter Hit. Bis 1969 konnte Burke diverse Songs in der Hitparade platzieren, darunter eine weitere Nr. 2 R&B-Platzierung Tonight’s the Night. Burke beeinflusste Sänger wie Mick Jagger, Rod Stewart und Tom Jones. Elvis gehört ebenfalls zu den Bewunderern von Burke. Er schätzt jedoch nicht nur dessen Stimme, sondern auch seine maßgeschneiderten gold-bestickten Anzüge. "Eines Tages traf ich Elvis und er fragte mich nach der Adresse meines Schneiders. Kurze Zeit später sah ich Elvis auf der Bühne, mit einem goldenen Anzug. So ist das eben", sagt Solomon Burke. Neben dem King of Rock'n'Roll zählt Burke die Rolling Stones, Buddy Holly und Sam Cooke zu seinen Bewunderern. 1993 erschien das Album Soul of the Blues, das exzellente Kritiken bekam. Im gleichen Jahr erhielt er einen Pioneer Award der R&B Foundation. Für sein Album Live at the House of Blues kam 1994 ein W.-C.-Handy-Award hinzu. 1996 wurde Burkes Biographie von George Nierenberg als Sweet Inspiration verfilmt und 2001 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2003 erhielt er den Living Blues Award in den Kategorien Best Live Performer und Most Outstanding Blues Singer.
Im Jahre 2002 veröffentlichte er das von Joe Henry produzierte Album Don’t Give Up on Me, das bei „Fat Possum Records“ erschien. Die Songs stammten u. a. von Van Morrison, Tom Waits, Elvis Costello, Joe Henry und Nick Lowe. Like a Fire hieß sein Album von 2008 bei Shout!/Soulfood. Die Songs stammten u. a. von Eric Clapton. Das Album widmete Burke seiner verstorbenen Tochter Michelle. 2010 veröffentlichte er auf E1 noch das Album Nothing’s Impossible.
Am 9. Oktober haben zwei Personen Geburtstag, die ich nie wieder vergessen werde.
Beides große Querköpfe und ganz sicher nicht everybody´s darling.
Ich höre schon seit Stunden diese geile Musik.
Imagine, Jealous Guy, #9 Dream, Mind Games, Watching The Wheels u.v.m. Macht immer noch absolut süchtig. Habe mir gestern schon die CD "Gimme Some Truth" mit 72 Titeln heruntergeladen. Unten habe ich noch einen weiteren schönen Plattentip für John Lennon Fans.
Keiner der Fab 4 erreichte nach der Trennung der Beatles bei Soloproduktionen die Klasse der Songs eines John Lennon. Das ist nicht nur meine Meinung.
Ein kleiner Witzbold war er auch.
John Lennon wurde unter anderem im Guinness-Buch der Rekorde erwähnt, weil er während seines Lebens und Wirkens unter 15 verschiedenen Pseudonymen Musik gemacht hatte. Er nannte sich Long John, Dr. Winston Booker Table & the Maître Ds, Dwarf McDougal, Rev Fred Ghurkin, Dr. Winston O’Ghurkin, Dr. Winston O’Boogie and Los Paranois, Musketeer Gripweed, Dr. Dream, Mel Torment, Dr. Winston O’Reggae, Honorary John St. John Johnson, Captain Kundalini, John O’Cean, Joel Nohnn und Dad.
Wer die zweite Person ist, die heute noch Geburtstag hat, verrate ich an dieser Stelle nicht.
Nur so viel: "We are in a mission from god!"
Do you remember Silvester 1995 in Hanau, my dear friend?
Komm´ bitte bald wieder in Las Palmas vorbei!
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Artist: John Lennon
John Winston Lennon (später John Winston Ono Lennon), MBE (* 9. Oktober1940 in Liverpool, England; † 8. Dezember1980 in New York, USA) war ein britischerMusiker, Komponist und Autor. Weltweit berühmt wurde er als Mitgründer, Sänger und Gitarrist der britischen Musikgruppe The Beatles, für die er neben Paul McCartney die meisten Stücke schrieb. Die Komponistenpartnerschaft Lennon/McCartney gilt als eine der bekanntesten und erfolgreichsten in der Geschichte der Popmusik.
Gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Yoko Ono veranstaltete Lennon ab Ende der 1960er-Jahre verschiedene Aktionen für den Weltfrieden und widmete sich auch zunehmend künstlerisch neuen Gebieten. Nach der Trennung der Beatles startete Lennon eine erfolgreiche Solokarriere mit Alben wie John Lennon/Plastic Ono Band (1970) und Imagine (1971).
John Winston Lennon wurde am 9. Oktober 1940 in Liverpool geboren. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges geboren, erhielt er als zweiten Vornamen den Namen „Winston“, nach dem damaligen britischen PremierministerWinston Churchill. Der aufkommende Rock ’n’ Roll hatte zunehmenden Einfluss auf den jungen John Lennon, und insbesondere das Auftauchen von Elvis Presley förderte seinen Wunsch, selbst Rock-’n’-Roll-Musiker zu werden. Ende 1956 gründete John Lennon (Gesang und Gitarre) mit seinem besten Freund Pete Shotton (Waschbrett) seine erste Band The Quarrymen, benannt nach der Schule, die sie damals besuchten. Die Band begann zunächst als Skiffle-Gruppe, spielte aber zunehmend auch Rock-’n’-Roll-Klassiker von Buddy Holly, Little Richard oder Gene Vincent. Am 6. Juli 1957 brachte Ivan Vaughan, der gelegentlich bei den Quarrymen ausgeholfen hatte, seinen Schulfreund Paul McCartney mit zu einem Auftritt. Lennon war von dessen Fähigkeiten so beeindruckt, dass er ihn in die Gruppe aufnahm. Im gleichen Jahr begann John Lennon an der Liverpooler Kunsthochschule zu studieren. Allerdings widmete er sich auch in dieser Zeit vermehrt seiner Musik und traf sich regelmäßig mit dem jüngeren McCartney, der in der Nähe das Liverpool Institute besuchte. In dieser Zeit entstanden erste Kompositionen der später berühmten Partnerschaft Lennon/McCartney. Neben McCartney (Gesang und Gitarre) schloss sich im Februar 1958 dessen Schulfreund George Harrison (Gesang und Gitarre) der Gruppe an.Im November 1959 konnte Lennon seinen Freund aus der Kunstschule Stuart Sutcliffe dazu überreden, das Geld, das dieser mit dem Verkauf eines Gemäldes verdient hatte, in eine Höfner-President-Bassgitarre zu investieren. Gemeinsam mit Sutcliffe kam Lennon auf die Idee, die Gruppe zunächst „Beatals“, später „The Beatles“ zu nennen.Anfang 1960 wurde Sutcliffe Bassist der Gruppe, obwohl er zuvor noch nie ein Instrument gespielt hatte. Der Schlagzeuger Pete Best komplettierte die Ur-Beatles im gleichen Jahr.
Am 29. November 1968 veröffentlichte Lennon zusammen mit der japanischenAvantgarde-Künstlerin Yoko Ono, die er 1966 kennen gelernt hatte, das Album Unfinished Music No.1: Two Virgins. Das erste gemeinsame Werk des Paars erregte viel Aufsehen, allerdings weniger wegen der avantgardistischen Klangcollagen, sondern auf Grund des Covers – es zeigte John Lennon und Yoko Ono nackt. 30.000 Exemplare wurden am 3. Januar 1969 auf dem Newark Liberty International Airport von der Polizei beschlagnahmt, weitere 22.000 folgten am 25. Januar im Union County. Weiterhin wurde stellenweise der Verkauf verboten, Händler wurden bedroht und Plattenläden geschlossen, wie zum Beispiel in Chicago. Onos künstlerischer Einfluss schlug sich auch auf das Weiße Album der Beatles nieder. So findet sich dort die experimentelle Klangcollage Revolution 9. Mit Revolution 1 nahm Lennon auch politisch Stellung und bezog sich auf die Pariser Maiunruhen. Am 20. März 1969 heiratete John Lennon Yoko Ono in Gibraltar. Im Mai 1969 erschien das zweite Album des Paars Lennon und Ono unter dem Titel Unfinished Music No. 2: Life With The Lions. Am 31. März 1969 beendete das Paar in Amsterdam sein einwöchiges „Bed-In“. John Lennon und Yoko Ono gaben vom 26. März an sieben Tage im Hilton-Hotel vom Bett aus Interviews, um ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen. Später äußerte sich Lennon dazu wie folgt: „Als wir heirateten, wussten wir, dass unsere Flitterwochen sowieso öffentlich sein würden, also beschlossen wir, sie zu nutzen. Unser Leben ist unsere Kunst. Das war das Bed-In. Wir saßen im Bett und redeten mit den Reportern. Es war urkomisch. Im Endeffekt machten wir einen Werbespot für den Frieden […]“. Eine weitere Woche in Montreal und Wien folgten, während die dritte an einer fehlenden Einreisegenehmigung auf die Bahamas scheiterte. Im Rahmen ihrer Friedenskampagne gaben Lennon und Ono auch ein Interview in einem Sack und nannten die Aktion „Bagism“. Das Lied The Ballad of John and Yoko handelt von den Ereignissen der Flitterwochen. 1969 gründete das Paar die Plastic Ono Band, deren erste Single, das während des Bed-Ins in Montreal aufgenommene Give Peace a Chance, es im Juli des Jahres weltweit unter die Top 20 der Hitparaden schaffte. Im November folgte die Single Cold Turkey (Kalter Entzug), die sich allerdings vergleichsweise schlecht verkaufte. Cold Turkey beschreibt die Leiden während eines Heroinentzugs. Lennon konsumierte die Droge über viele Jahre, war süchtig und machte zahlreiche Entzüge. Die schlechten Verkaufszahlen führte Lennon als zusätzlichen Grund an, dass er den Orden Member of the British Empire zurückgab, den er 1965 zusammen mit den Beatles erhalten hatte. Der Hauptgrund, den er in der schriftlichen Begründung anführte, war die Beteiligung Großbritanniens an den beiden Kriegen in Biafra und Vietnam. Im Zuge dieser Projekte mit Yoko Ono entfernte sich Lennon zunehmend von den Beatles. Das Projekt eines Dokumentarfilms über die Beatles unter dem Titel „Get Back“ war geprägt von der Zerstrittenheit der Gruppe und wurde erst 1970 unter dem Titel Let It Be veröffentlicht. Das letzte gemeinsame Projekt der Beatles war ihr Album Abbey Road, das im September 1969 auf den Markt kam. Lennon kritisierte das Album später oft in Interviews.Trotzdem wurde es eines der erfolgreichsten der Gruppe überhaupt. Am 10. April 1970 verkündete Paul McCartney die offizielle Auflösung der Beatles und kam damit Lennon zuvor, der diese für sich selbst beanspruchte. Ab Anfang 1970 hörte Lennon von der „Urschrei“-Therapie, die der amerikanische Psychologe Arthur Janov entwickelt hatte. Lennon und Ono luden Janov auf ihr Anwesen „Tittenhurst Park“ nach Ascot ein und unterzogen sich der Behandlung.
Die Folge war Lennons erstes Soloalbum John Lennon/Plastic Ono Band, auf dem Lennon sehr offen seine persönlichen Gefühle beschreibt. Produziert wurde es von dem amerikanischen Musikproduzenten Phil Spector, der bereits im Januar Lennons Single Instant Karma produziert hatte.
Sein zweites Album Imagine nahm Lennon mit alten Weggefährten wie George Harrison und Klaus Voormann im Mai 1971 auf. Es war kommerziell sehr erfolgreich und erreichte weltweit Spitzenpositionen in den Charts. Das gleichnamige Titelstück gilt als bekanntestes Solostück Lennons überhaupt.
Im August 1971 verließen John Lennon und Yoko Ono Großbritannien und zogen nach New York. Im Dezember veröffentlichten die beiden die Single Happy Xmas (War Is Over). Das Album Some Time in New York City war gefüllt mit politischen Protestliedern. Lennon und Ono thematisierten dort den Aufstand in der Attica Correctional Facility, den Nordirlandkonflikt und den Dichter und Anarchisten John Sinclair, der 1969 in den USA wegen des Besitzes von zwei Marihuana-Zigaretten zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Für Sinclair hatten Lennon und Ono bereits am 10. Dezember 1971 an einem Benefizkonzert teilgenommen.[19] Mit der Singleauskopplung Woman Is the Nigger of the World protestierte Lennon gegen die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft und thematisierte feministische Denkweisen. Außerdem enthält das Album einen Live-Mitschnitt eines Konzerts Lennons mit Frank Zappa. Am 30. August traten Lennon und Ono auf einem Benefizkonzert im Madison Square Garden auf. Ein Mitschnitt des Konzerts erschien 1986 posthum als John Lennon: Live in New York City. Der Auftritt war das letzte große Konzert Lennons.
Im April 1973 bezogen er und Ono ein luxuriöses Appartement im Dakota Building in der 72. Straße in New York.
Am 1. April riefen Lennon und Ono den fiktiven Staat „NUTOPIA“ aus, ein Land, das weder Grenzen noch Pässe kenne.Die Nationalhymne „NUTOPIAs“ bestand aus drei Sekunden Stille und wurde auf dem Album Mind Games im November veröffentlicht. Das Album wurde erstmals von Lennon selbst produziert.
Im Oktober ließ Lennon sich wegen Eheproblemen auf eine zeitweilige Trennung von Ono ein. Gemeinsam mit seiner Privatsekräterin May Pang siedelte Lennon für fünfzehn Monate nach Los Angeles über. Lennon begann gemeinsam mit Phil Spector mit der Arbeit an einem neuen Album. Die Arbeit am Album stagnierte allerdings aufgrund mangelnden Engagements der Beteiligten. Schließlich eskalierte die Situation, als Spector im Studio seinen Revolver abfeuerte.
Im März 1974 kam es zur einzigen bekannten musikalischen Zusammenarbeit mit Paul McCartney nach der Trennung der Beatles. McCartney, der mit seiner Ehefrau Linda kurzzeitig Los Angeles besuchte, wurde von Lennon zu einer ganztägigen Jamsession eingeladen, der unter anderem auch Stevie Wonder beiwohnte. Bei den Aufnahmen sang Lennon die Hauptstimme und spielte Gitarre. McCartney sang dazu die Nebenstimme und spielte Schlagzeug.
In Los Angeles lernte Lennon auch den britischen Musiker Elton John kennen, der Lennon auf seinem nächsten Album Walls and Bridges (Oktober 1974) unterstützte. Die gemeinsame Singleauskopplung Whatever Gets You thru the Night wurde zu Lennons einzigem Nummer-eins-Hit zu dessen Lebzeiten. Aufgrund einer verlorenen Wette mit Elton John (Lennon glaubte nicht, dass dieses Stück die Spitze der Charts erreichen würde) trat er am 28. November als Überraschungsgast bei einem Konzert Johns im Madison Square Garden auf. Neben Whatever Gets You thru the Night spielten Lennon und John die Beatles-Stücke Lucy in the Sky with Diamonds und I Saw Her Standing There. Nach dem Auftritt trafen sich Lennon und Ono hinter der Bühne. Beide fanden zunehmend wieder zusammen, und im Februar 1975 zog Lennon im Dakota Building ein.
Nach seiner Rückkehr zu Ono musste Lennon zunächst einige Werbetermine für sein neues Album Rock ’n’ Roll wahrnehmen. Das Album enthielt mehrere Coverversionen bekannter Stücke aus Lennons Jugendzeit.
Am 9. Oktober 1975 – Lennons 35. Geburtstag – wurden Lennon und Ono Eltern ihres gemeinsamen Sohnes Sean Taro Ono Lennon. Ono kümmerte sich fortan um die geschäftlichen Belange der Familie, wohingegen Lennon zu Hause blieb, um sich um seinen Sohn zu kümmern. Lennon distanzierte sich zunehmend von seiner Rolle als „Rockstar“ und stellte seinen Sohn in den Mittelpunkt seines Lebens.
Kurz vor John Lennons Ermordung nahmen er und Ono ihr letztes gemeinsames Album Double Fantasy auf.
Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building erschossen. Als John Lennon wenige Stunden vor dem Mord das Dakota Building verließ, ließ Chapman sich eine Schallplatte signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. Chapman ist dadurch auf dem letzten Foto, das den Künstler lebend zeigt, mit diesem abgebildet.
Sie ist eine der bekanntesten Frauen im Musikgeschäft. Bekannt wurde sie als Frontfrau der Pretenders und auch heute verpasst sie kaum eine Gelegenheit, für Wohltätigkeitszwecke aufzutreten oder Umweltorganisationen zu unterstützen.
Happy Birthday Chrissie Hynde!
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Artist: Chrissie Hynde
Hynde arbeitete zu Beginn der 1970er Jahre als Komponistin in den Vereinigten Staaten und Frankreich. Sie schaffte es nicht, einen Plattenvertrag zu bekommen. 1973 kam die ehemalige Kunststudentin erstmals nach London. Dort verkaufte sie Ledertaschen in der Oxford Street und stand an der „Central Saint Martins College of Art and Design“ Modell. Eine kurze Zeit lang schrieb sie für den New Musical Express Artikel. Dann arbeitete sie im Kleiderladen Malcolm McLarens. Ende 1973 spielte sie in Paris bei den Frenchies, bevor sie 1975 kurzzeitig nach Akron zurückkehrte. Dort schloss sie sich der Rhythm-and-Blues-Band Jack Rabbit an.
1976 kehrte Hynde nach London zurück. Dort gründete sie die Berk Brothers, die sich bald darauf wieder trennten. Sie war auch als Studiomusikerin für Chris Spedding, Johnny Thunders und Mick Farren tätig. Ein Angebot von Nick Lowe, sich dessen Band anzuschließen, lehnte sie ab. Im August 1977 nahm sie mit The Phone Call ein erstes Demoband auf.
1978 gründete Hynde die Pretenders, deren Erfolg nicht lange auf sich warten ließ. Hynde war Sängerin, Gitarristin und Komponistin der Band. Nach Veröffentlichung des Debüt-Albums lernte Hynde 1980 in New YorkRay Davies kennen. Im Februar 1983 kam die gemeinsame Tochter Natalie zur Welt. 1984 trennte sich Hynde von Davies und heiratete am 5. Mai desselben Jahres Jim Kerr, den Sänger der Simple Minds. Im April 1985 wurde die gemeinsame Tochter Yasmin Paris geboren. Im selben Jahr nahm Hynde mit UB40 eine Coverversion von Sonny and Chers Klassiker I Got You Babe auf.
Im Jahre 1988 spielte Hynde mit UB40 auf der Feier zum siebzigsten Geburtstag Nelson Mandelas den Song Breakfast in Bed, der auch als Single erschien.
1989 kam Hynde mit dem Gesetz in Konflikt. Am 8. Juni hatte sie auf einer Pressekonferenz von Greenpeace bekannt gegeben, eine Brandbombe in eine McDonalds-Filiale werfen zu wollen. Am folgenden Tag wurde tatsächlich ein McDonalds Restaurant in Milton Keynes durch einen Brandsatz zerstört. Nach einem gerichtlichen Prozess verpflichtete sich Hynde dazu, solche Aussagen in Zukunft zu unterlassen.
Ende 1989 trennte sich Hynde von Kerr und engagierte sich für die Bewegung Animal Rights. 1997 heiratete die Vegetarierin und aktive Umweltschützerin den Künstler Lucha Brieva. The Pretenders sind eine britische Rockband, die sich nach dem Song The Great Pretender von The Platters benannt hat.
Die erste veröffentlichte Single, Stop Your Sobbing, war ein Kinks-Cover. Sie wurde von Nick Lowe produziert und erreichte, ebenso wie die zweite Single Kid, Platz 33 der britischen Charts. Die dritte Single Brass in Pocket schaffte es 1979 bis auf Platz 1. Ende 1979 spielten die Pretenders bei den Concerts for the People of Kampuchea.
Im Januar 1980 erschien das DebütalbumPretenders, das sich insbesondere in den USA gut verkaufte und von der Kritik sehr gelobt wurde. Das namenlose zweite Album von 1981 sowie die Singles Talk of the Town, Message of Love und I Go to Sleep hatten ähnliche Erfolge.
Anfang 1983 kam die Single Back on the Chain Gang auf den Markt, die Honeyman-Scott gewidmet ist, dem bandmitglied, das an einer Überdosis Kokain starb. Die Single erreichte Platz 17 in Großbritannien. Ende des Jahres wurde 2000 Miles veröffentlicht, das auf der LP Learning to Crawl (1984) zu hören war. Auch dieser Song wurde zu Ehren von Honeyman-Scott geschriebenund schaffte es ebenfalls in die Top 20.Als Singles wurden weiterhin Middle of the Road und Show Me ausgekoppelt. 1985 wirkten die Pretenders bei Live Aid mit.
Auf der von Jimmy Iovine produzierten 1986er LP Get Close spielten außer Hynde und McIntosh T. M. Stevens (Bass) und Blair Cunningham (Schlagzeug). Als Singles erschienen Don’t Get Me Wrong, Hymn to Her und If There Was a Man (nicht aus dem Album, sondern dem 1987er James Bond-Film Der Hauch des Todes). Das 1999er Album Viva el Amor bekam ausgezeichnete Kritiken. Außerdem erschienen die LP Loose Screw (2002) und die Single The Losing (2003). 2005 wurden die Pretenders in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im Oktober 2008 erschien dann Break Up the Concrete. Das Album erschien 2009 noch einmal auf dem Markt, ergänzt um eine 22 Songs umfassende "Beat of". Chrissie Hynde benutzte für "Break up the Concrete" jedoch den Bandnamen nur als Vehikel für ein verkapptes Soloalbum und spielte es mit lauter Musikern ein, die nie Pretenders-Mitglieder waren.
Für mich ist er einer der größten noch lebenden Künstler der Musikgeschichte.
Er ist wie ein sehr guter Wein: Im Alter wird er noch besser!
Happy Birthday VAN MORRISON!
******************************* Artist: Van Morrison Van Morrison (* 31. August1945 in Belfast; eigentlich George Ivan Morrison) ist ein nordirischer Musiker, Sänger und Komponist. Schon im Alter von sechs Jahren ging er mit seinem Vater in Plattenläden und hörte die Musik von Mahalia Jackson, Fats Domino, Muddy Waters, John Lee Hooker, Ray Charles und vielen anderen. 1964 wurde Van Morrison Frontmann der RockbandThem, die eine Reihe von Hits hatte, u.a. Gloria, Here Comes the Night und It’s All Over Now, Baby Blue, einer Coverversion der Bob-Dylan-Komposition. Nachdem er bei Them ausgeschieden war, bot ihm der MusikproduzentBert Berns aus New York einen Vertrag für eine Solokarriere an. Mit Studiomusikern nahm Morrison 1967 ein Album auf, das mit Brown Eyed Girl einen Hit enthielt. Als jedoch Berns unvermittelt an einem Herzinfarkt starb, musste Morrison die Plattenfirma wechseln. Später erhob er Vorwürfe gegen Berns und klagte noch 25 Jahre später über die „Haie“ des Musikbusiness. Bis zum Album des Jahres 2005, Magic Time, sollte dies ein Standardthema vieler seiner Songs bleiben. Innerhalb von drei Tagen nahm er 1968 mit Jazzmusikern das stilistisch ungewöhnliche Album Astral Weeks auf. Es entstand eine bis dahin noch kaum gehörte Fusion von Folk, Blues und Jazz. Das Album verkaufte sich damals eher mäßig, gilt aber als eines der wichtigsten Alben von Morrison. Auf der nachfolgenden Aufnahme Moondance ist mit dem Titelsong einer von Morrisons Klassikern enthalten. Über drei Jahrzehnte hinweg hat er diesen Song in zahlreichen Konzerten gespielt und ihn immer wieder neu arrangiert.
In den 70ern konnte Van Morrison mit Domino vom Album His Band and the Street Choir mittlere Hitparadenplätze verbuchen. Inzwischen hatte er sich mit seiner Familie in Woodstock, New York, angesiedelt, angeblich um Bob Dylan nahe zu sein, der jedoch Distanz zu Morrison hielt. Die ländliche Atmosphäre schlug sich im Country-orientierten Album Tupelo Honey nieder. Auf Hard Nose the Highway setzte Morrison erstmals das so genannte Caledonia Soul Orchestra ein, eine Rockgruppe mit Streicherbegleitung, das 1973 eine erfolgreiche Tournee durch die USA und Europa absolvierte. Ein Konzert aus dem Londoner Rainbow Theatre wurde zum ersten Mal in der Rockgeschichte simultan im Fernsehen und im Radio übertragen; Teile davon finden sich auf dem Konzertalbum It's Too Late to Stop Now. Es wurden nur minimale Eingriffe vorgenommen und nichts im Studio nachgebessert oder verändert, wie es bei vielen anderen Künstlern üblich ist. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte Van Morrison in seine Heimat Irland zurück, was sich auf der Platte Veedon Fleece bemerkbar machte. Hier dominiert eine keltisch-irische Stimmung.
Van Morrison fühlte sich ausgebrannt und machte drei Jahre lang Pause, unterbrochen nur von wenigen Auftritten. So beteiligte er sich 1976 am Abschiedskonzert von The Band im Winterland Ballroom San Francisco durch einen Auftritt, der im Konzertfilm The Last Waltz festgehalten wurde. Dort kam er in Kontakt mit Dr. John alias Mac Rebennack und nahm mit ihm A Period of Transition auf. Diese Platte stieß jedoch auf wenig Resonanz. Auch das nächste Werk, Wavelength, wurde von der Kritik sehr unterschiedlich beurteilt. Der Titel Kingdom hall auf diesem Album verweist auf die Zugehörigkeit seiner Mutter zu den Zeugen Jehovas, deren Versammlungssäle „Königreichssaal“ genannt werden. Zum Ende des Jahrzehnts erschien dann Into the Music, wieder geprägt von einer irischen Stimmung. Die beiden Songs Bright Side of the Road und Full Force Gale mit ihren religiösen Texten eröffneten die Phase des christlichen Spiritualismus, der Morrison über ein Jahrzehnt lang immer wieder beschäftigen sollte.
In den 80ern knüpfte Van Morrison mit Beautiful Vision wieder eher an seine frühen Werke an und wurde allgemein von der Kritik gelobt. Die Songs Vanlose Stairway, Northern Muse (Solid Ground) und Cleaning Windows daraus gehörten in den folgenden Jahrzehnten zu den meistgespielten Stücken in seinen Konzerten. Ein Konzertauftritt in der Fernsehsendung Rockpalast am 4. April 1982, der vom WDR im Fernsehen und im Radio gleichzeitig aus der Gruga-Halle Essen übertragen wurde, steigerte Van Morrisons Bekanntheitsgrad in Europa.
Die Stimmung von Beautiful Vision nahm Morrison auf der Platte Inarticulate Speech of the Heart wieder auf. Die Platte war dem Begründer der Scientology-Sekte, L. Ron Hubbard, gewidmet. Verhaltener präsentierte sich A Sense of Wonder. Dieses Album war wieder mehr irisch-keltisch orientiert. So enthält es zwei Stücke, die von der FolkrockbandMoving Hearts gespielt werden. Daneben enthält die Platte mit Let the Slave einen Song, in dem Van Morrison das Gedicht The Price of Experience von William Blake rezitierte. Dann folgte eine Platte, die zu den beliebtesten seiner Fans gehört: No Guru, No Method, No Teacher. Nach dem Erscheinen dieser Platte trat Van Morrison auch mit Big Bands auf, so mit der Denmark Radio Big Band, der BBC Big Band und schließlich auf dem Montreux Jazz Festival 1989 mit dem Dallas Jazz Orchestra. Manche dieser Konzerte fanden ein sehr positives Echo, während bei anderen die eher statischen Arrangements bemängelt wurden.
Nach der Platte Poetic Champions Compose folgte 1988 eine erfolgreiche Kooperation mit der irischen Folkband The Chieftains, mit denen Van Morrison eine Fernsehshow aufgezeichnet hatte. Man beschloss, ein Album mit irischen Traditionals aufzunehmen (Irish Heartbeat, auf der auch zwei Morrison-Kompositionen in einem traditionellen Arrangement zu hören sind) und auf Tournee zu gehen. Gegen Ende einer Konzertreise durch Europa kam es jedoch zu so starken Spannungen zwischen den Musikern, dass das Projekt aufgegeben wurde. Der Kontakt blieb trotzdem erhalten, wie weitere einzelne Aufnahmen mit den Chieftains belegen.
Am Ende des Jahrzehnts legte Van Morrison mit Avalon Sunset ein Album vor, auf dem christlich inspirierte Songs in meditativ-ruhiger Stimmung, teilweise mit Orchesterarrangements von Fiachra Trench, enthalten sind. Das Duett Whenever God Shines His Light On Me mit Cliff Richard konnte sich in Großbritannien in den Charts platzieren. In den 90ern folgten von der Kritik unterschiedlich bewertete Arbeiten. Auf dem Album Too Long in Exile (1993) wandte er sich dem Blues zu und spielte eine seiner bekanntesten Kompositionen, Gloria aus den 1960er-Jahren, zusammen mit seinem Idol John Lee Hooker neu ein. Van Morrison begann immer stärker, sich auf seine Wurzeln zu besinnen. How Long Has This Been Going On enthielt Jazz-Standards, Tell Me Something war den Werken des Jazzkomponisten Mose Allison gewidmet, auf der Liveplatte The Skiffle Sessions musizierte Van Morrison mit Lonnie Donegan und bot mit Skiffle die Musik dar, welche viele britischen Musiker der 1960er-Jahre beeinflusst hatte. In den 1990er-Jahren erhielt Van Morrison viele Ehrungen. Unter anderem wurde er 1993 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen – zu diesem Anlass erschien er aber nicht.
Sie ist auch einer meiner speziellen weiblichen Lieblinge im Rock Business.
Ich glaube, die meisten Männer haben Angst vor solchen Frauen.
Dabei hat sie doch nur folgendes gesagt:
"I want a man who will let me pee in his belly button. I want a man to accept the beast in me.“ dt.: "Ich will einen Mann, der mich in seinen Bauchnabel pinkeln lässt. Ich will einen Mann, der das Tier in mir akzeptiert."
Das sollte man als wohlerzogenes Mädel wohl besser nicht sagen. Oder doch, weil einem Wohlerzogenheit am A...... vorbei geht?
Sie ist jedenfalls eine echte Type!
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Artist: Shirley Manson
Shirley Manson (* 26. August1966 in Edinburgh, Schottland) ist die Leadsängerin und Songschreiberin der RockbandGarbage. 1994 stieg Manson in die Band ein, nachdem sie zuvor Mitglied von Wild Indians, Goodbye Mr. Mackenzie und Angelfish war. Shirley Ann Manson wurde in Edinburgh, Schottland, als zweite dreier Töchter geboren. Die ältere Schwester heißt Lindy-Jayne und ihre jüngere Schwester Sarah. Ihr Vater war Facharzt für Tierzucht, die Mutter ehemalige Sängerin einer Big Band. Bereits mit sieben Jahren lernte Shirley Klavier zu spielen und besuchte später die City of Edinburgh Music School, in der sie in der Theatergruppe mitwirkte. Shirley wurde aufgrund von Gewichtsproblemen, ungewöhnlich hervorstehender Augen und ihrer roten Haare das Opfer zahlreicher Schulhofhänsel- und -prügeleien. Shirleys Depressionen kanalisierten sich in Autoaggression und ausgeprägtem Selbsthass. Während ihrer Teenagerjahre begann Shirley zu rebellieren. Im Alter von 16 Jahren verließ sie die Schule und nahm einen Job in einem Kleiderladen an.Gegenüber dem Select Magazineerklärte Manson ihre Gefühlslage folgendermaßen:
„Ich kämpfe mit dem Selbsthass an jedem einzelnen Tag meines Lebens, jedoch nicht in der zerstörerischen Art wie damals, als ich noch jünger war. Ich dachte, ich wäre das sonderbarste, abscheulichste kleine Ding ... Ich kämpfe damit bis zum heutigen Tag. Ich fühle mich übel, die meiste Zeit. Ich denke allerdings nicht mehr, dass ich die hässlichste Kreatur der Welt bin, außer wenn ich deprimiert bin. Aber ich versuche damit umzugehen.“ In Kontakt mit der professionellen Musik geriet sie mit ihren ersten beiden Bands Autumn 1904 und Wild Indians. Mit 16 Jahren spielte Shirley Manson Keyboards und sang als Backgroundsängerin für Goodbye Mr. Mackenzie. Sie blieb bis zur Auflösung (1992) in dieser Band. Die Gruppe hatte einigen Erfolg gehabt, darunter Platzierungen in den Indie-Charts mit den Singles The Rattler 1986 und Face to Face 1987. 1988 erreichten Goodbye Mr. Mackenzie mit der neuaufgelegten Single The Rattler Platz 37 der UK-Charts und mit ihrem Album Good Deeds And Dirty Rags Platz 27 der Album-Charts UK.Angelfish neu. Diesmal war Shirley Manson die Leadsängerin der Formation. Angelfish gab ein Album und zwei Singles (Suffocate Me, Heartbreak To Hate) heraus. Wegen mangelnder Promotion floppte das Album, worauf Shirely Manson die Band verließ. Ihren letzten Gig bestritt die Band am 17. Dezember 1995 in Glasgow.
Ein Videoclip zu Angelfishs Suffocate Me bei „MTVs 120 Minutes“ machte den Gitarristen Steve Marker auf Shirley Manson aufmerksam. Laut Butch Vigs Angaben in einem Interview mit MTV gab es allerdings schon vorher die ein oder andere Begegnung mit Manson. Ein Anruf Vigs genügte, um Shirley für die Idee einer neuen Band, und zwar Garbage, zu begeistern. Er arrangierte Auditions und Shirley Manson wurde die Frontsängerin der Band.
Mit Mansons Songtexten gab die Band das Album Garbage heraus. Das Debütalbum der Band verkaufte weltweit 5 Millionen Exemplare und wurde mit zweimal Platin in Großbritannien, den USA und Australien ausgezeichnet. Das Album enthielt die bekannten Songs Queer, Stupid Girl, Only Happy When It Rains und Vow.
Auch mit dem zweiten Album von Garbage 1998, Version 2.0, wusste sich Shirley Manson gekonnt in Szene zu setzen. Sie verfasste in diesem Album den Großteil der Songtexte, war Leadsängerin und spielte für das Album Takes auf der E-Gitarre ein (bevorzugt Fender Stratocaster). Allerdings wurde sie von Kritikern, trotz ihrem Mitwirken als Musikerin, als reines Aushängeschild der Band gesehen.
Zwischenzeitlich trat Shirley Manson dann als Model für die Modemarke Calvin Klein auf und produzierte zusammen mit David Arnold das bekannte Titellied The World Is Not Enough zum gleichnamigen James Bond-Film (Die Welt ist nicht genug). 1996 hatte Shirley Manson den Bildhauer Eddie Farrell geheiratet, von dem sie sich 2001 trennte und sich daraufhin scheiden ließ. Von einer Brustkrebserkrankung erholte sie sich gut und konnte seit 2001 weiter erfolgreich in der Band Garbage arbeiten. Shirley Manson begann damit, selbstreflektierende Songs zu verfassen, die in dem dritten Album beautifulgarbage veröffentlicht wurden. Wegen Unstimmigkeiten innerhalb der Band löste sich Garbage 2003 für einige Zeit auf. Im April 2005 wurde dann ihr viertes Album Bleed Like Me veröffentlicht, das sich in Großbritannien und den USA auf Platz 4 und in Europa in den Top 10 platzierte.
We are on TOUR in MACARONESIA in the moment.
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Sun Studio (2002)
This blog is dedicated to: Alex Chilton
Alex Chilton (* 28. Dezember 1950 in Memphis, Tennessee; † 17. März 2010 in New Orleans, Louisiana) war ein US-amerikanischer Songwriter, Gitarrist, Sänger und Produzent, der in New Orleans lebte. Bekannt wurde Alex Chilton v. a. als Mitglied der Bands The Box Tops und Big Star. Als jugendlichem Sänger der Box Tops gelang ihm in den 1960ern mit dem Song The Letter ein internationaler kommerzieller Erfolg, der für zwei Grammys nominiert wurde. Auch wenn Chilton diesen Erfolg mit Big Star und seiner Solokarriere nie wieder erreichen sollte und er auf Independent-Labeln wie Last Call Records, New Rose, Razor and Tie und Bar/None veröffentlichte, erreichte er schon zu Lebzeiten Kultstatus. Michael Pilz schrieb über ihn: „Für viele war er eine Leitfigur, weil es ihm [… nach The Letter …] konsequent gelang, von Industrie und Masse ignoriert zu werden.“ Karl Bruckmaier schrieb: „Er will ein Big Star sein, und so heißt auch seine neue Band, Big Star nicht Popstar, eine britische Ein-Mann-Invasion, die in Memphis, Tennessee, beginnt und nirgendwo hinführt – ausgenommen in die Herzen von ein paar tausend Fans.“