Samstag, 27. Dezember 2008

Spaziergang durch den Ortskern von Fataga***

Müller und Bäcker stehlen nicht, man bringt's ihnen.


Laid Back - Baker Man






Morgens mache ich immer einen kleinen Spaziergang von der Kirche durch den Ort.
In Sachen Geschäftszeiten hält es ein "lebenswichtiger" Betrieb hier wohl mit dem deutschen Sprichwort "Das kannst Du halten wie ein Bäcker".
Bisher gelang es mir noch nicht, die Türe der Panaderia nicht geschlossen zu sehen.
Vermutlich hat er nur nachts auf, unmittelbar nach dem Backen.



Der Spaziergang dauert nur 15 Minuten, dann hat man wieder die aktuelle Lage in "Fataga City" gepeilt.
Etwas lautere Geräusche sind nur aus dem "Casa Rural" zu vernehmen, wo derzeit Engländer logieren. Scheint aber alles in Ordnung zu sein, vielleicht haben sie auch ein Problem mit dem Bäcker.
Eine interessante Version hatte ein deutscher Tourist anzubieten:
"Im Reiseführer steht, dass man im Haus Nr. 10 klingeln soll, wenn man Brot kaufen möchte".
Na dann ist ja alles klar, das Haus mit der Nr. 10 ist aber nicht in Sichtweite zur Panaderia.
Mit vereinten Kräften scheinen hier alle Probleme einer Lösung zugeführt werden zu können.
Es wird Zeit für den morgendlichen Carajillo! Vielleicht auch zwei, man gönnt sich ja sonst nichts. Im Gegensatz zum Bäcker haben die Bars jedenfalls schon ab morgens geöffnet.
Vielleicht sitzt ja da auch der Bäcker und wartet auf Bestellungen.
Übrigens:
Über die Weihnachtsfeiertage habe ich zwei echte Abenteuertouren gemacht.
Höhlen, Caminos Reales, der Roque Nublo schaut zum El Teide und auf der Hochebene von Acusa sieht es fast auch wie in Irland.
Bleiben Sie dran.
Follow Me!










Hier darf ich derzeit wohnen***


Endlich angekommen!

Fataga ist wirklich ein sehr schönes Dorf.
Der Ortskern befindet sich auf einer kleinen Anhöhe.
Ein wenig fühle ich mich an Agulo auf La Gomera erinnert.
Seht selbst!






Wie schon auf Fuerteventura, wo ich ja in der "Casa Pedro" logierte, genieße ich auch auf Gran Canaria die Vorteile einer Finca im Inland.
Ruhe, viel Grün, ein Umfeld, dass jeden morgen Lust auf "Abenteuer" im Inland macht.
Hier habe ich sogar Internet-Connection und kann meinen BLOG weiterführen und berichten.
Er heisst nicht umsonst "FOLLOW ME"!

Hinter der Tür des Gästehauses sitze ich an den Abenden und bearbeite die Materialien, die ich am Tage sammeln konnte.


Die "Finca Barbara" gefällt mir sehr gut.
Kein Wunder, in diesem Umfeld!
Bisher bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, die "Zentren" des Südens aufzusuchen, in denen mich ein ganz anderes Umfeld erwartet.
Jedem das Seine, Urlaub ist etwas Höchstpersönliches und jeder soll machen, was ihm gefällt.
Mir sagt das Inland Gran Canarias einfach mehr zu.
Besorgungen aller Art kann man in Maspalomas oder Playa del Inglés erledigen,ich bin aber immer froh, wenn ich wieder auf dem Weg in die Berge bin!
Natürlich kann es da im Winter nachts auch kühl werden.
8 - 10 Grad konnte ich auf dem Thermometer ablesen, aber am Tage erscheinen mir die Temperaturen sehr angenehm.
Die Bergdörfer kann man berechtigt als Luftkurorte bezeichnen.




Donnerstag, 25. Dezember 2008


Ankunft in der Metropole Las Palmas***



Geschafft!
Las Palmas und der Puerto de la Luz tauchen kurz vor Sonnenuntergang auf.







Gleich mal in das Shopping Center "La Muelle" reingestapft und einen ersten Cortado bei den CANARIONES getrunken.



Eine Großstadt mit ca. 400.000 Einwohnern.
Multikulturell und voll am Puls der Zeit.
In dieser Stadt hat man alles!
Ich muss aber weiter, denn ich will ja nach FATAGA!
Also ab zur "Estacion Central de Guaguas" in San Telmo.
Von dort aus mit dem "Sprinter" zum Faro de Maspalomas, kostet 8,90 EUR und geht verdammt schnell.







Es war ein schöner Tag an Board der Volcan de Tejeda!




Wohnen in Hafennähe in Corralejo***





Von Rita M. aus Hamburg erhielt ich folgende Mail:

Hallo Tagoror-TV!
Ich lese mit Spannung über deine Reise.
Ich bin auch nicht so ein großer Freund von den Touristenzentren. Man hat da aber immer ganz nützliche Dinge wie Internet Café u.s.w.
Wo kann man in Corralejo wohnen und ist ein wenig vor dem Rummel geschützt?
Macht weiter so, es macht mich richtig reisesüchtig.


Liebe Rita, da haben wir vielleicht etwas für Dich.
Ich logierte dort schon einmal vor einigen Jahren und kann es empfehlen.
Wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man Lanzarote und Lobos.
Echter Meerblick und "gute Fluchtmöglichkeiten".
Hinter dem Hafen kann man noch gut wohnen.
Ein schöner "Trimmpfad" ist auch da, um den Körper bei reiner Seeluft fit zu halten.

Hier mal einige Bilder von der Gegend:








So und jetzt auf den Trimmpfad!







Meine Lieblingsbar direkt am Hafen ist das La Lonja.
Da kann man richtig gut abhängen. Direkt am Hafen und wenig Halli Galli.
Machen guten Fisch und Tapas.
Daneben ist gleich die Pescaderia, da kann man sich richtig eindecken und den Fisch dann in der "Herberge" zubereiten.






In diesem Teil des "Molochs" Corralejo kann man sich meiner Meinung nach noch wohlfühlen.
Gleich hinter dem Fährbüro startet auch der Bus nach Puerto del Rosario, der auf dem Weg durch das Dünengebiet fährt.
Man kann schnell flüchten!


Hier noch zwei ideale Bänke für den Blick nach Lanzarote vor Sonnenuntergang:



..... und immer schön die Bilder ANKLICKEN!