Mittwoch, 6. Juni 2012

Tagoror TV@Santa Cruz - TEA, die Begegnungsstätte am Rande der Altstadt


Gleich in Sichtweite des Marktes liegt ein Begegnugszentrum, in dem ich mich sehr häufig aufhielt.

Täglich um 10.00 Uhr traf ich mich dort im Café mit unterschiedlichen Leuten.

Man glaubt nicht, wie schnell man dort auch Menschen kennenlernen kann.

Das TEA Tenerife Espacio de las Artes ist vor allem eine Begegnungsstätte und ein Ort für die Vermittlung von Wissen. Es verfügt über eine Bibliothek, einen Lese- und Studiersaal, Museum, ein alternatives Kino und einen Bereich für die Verwaltung und das Management von Kulturerbe. Den geeigneten Raum für diese wertvollen Kulturinhalte zu schaffen, war eine schwierige Aufgabe, die den Architekten Jacques Herzog, Pierre de Meuron und Virgilio Gutiérrez zufiel, welche 20.600 Quadratmeter bebaut haben. Das TEA befindet sich in der renovierten Altstadt von Santa Cruz de Tenerife am rechten Rand der Schlucht Barranco de Santos, zwischen dem Markt La Recova und der Kirche Iglesia de la Concepción und neben dem Museum der Natur und des Menschen.
Das Gelände ist nicht nur auf der Insel ein vollkommen neuartiges Konzept, sondern auf den gesamten Kanaren, da es eine einzigartige kulturelle Infrastruktur im Archipel bildet und dem entschieden modernen Gedanken folgt, der aus den technologischen Neuerungen unserer Gesellschaft entstandenen Kunst einen Raum zu geben. Das Design steht im Zeichen einer Öffnung der Innenräume nach außen, von wo Licht und Dynamik in den gesamten Komplex einfällt. Das TEA verbindet den alten Stadtkern mit den modernen Stadtteilen, also das historische Santa Cruz mit dem des 21. Jahrhunderts. Außerdem verfügt das Zentrum über zahlreiche öffentlich zugängliche Bereiche wie den Festsaal, einen Laden, die Cafeteria und einen halboffenen Platz.












Das TEA ist ein echtes Forum für Santa Cruz und die Insel.
Ein Forum (lateinisch, Plural: Fora oder eingedeutscht Foren) war in den Städten des römischen Reiches ein Platz, der das politische, juristische und religiöse Zentrum des Orts bildete. Es entsprach dabei weitgehend der griechischen Agora. Die Übersetzung als „Marktplatz” ist nicht immer ganz zutreffend, weil es mitunter getrennte Platzanlagen für wirtschaftliche Aktivitäten gab.





In der Bibliothek herrscht ganztägig reger Betrieb.
















Der LETZTE macht die Türe zu!